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JOSEPH-KÖNIG-GYMNASIUM |
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Schüleraustausch mit der Naujamiestis Mittelschule in Litauen Jurbarkas ist eine mittelgroße Stadt mit knapp 20.000 Einwohnern an der Memel in Südlitauen, dem südlichsten der drei baltischen Staaten, etwa auf halbem Wege zwischen der Hauptstadt Vilnius und der wichtigsten Hafenstadt Klaipeda an der Ostsee gelegen. Die Umgebung wird von viel Wald, der Memel und wenig berührter Natur mit mehreren Naturparks geprägt. Jurbarkas ist 2 Stunden von der Hauptstadt Vilnius mit über 580.000 Einwohnern und einer sehr schönen Altstadt mit Museen, Kirchen, Denkmälern und moderner Infrastruktur entfernt. Tagesausflüge nach Kaunas, der zweitgrößten Stadt, Vilnius und zur Burg Trakai oder zur Kurischen Nehrung bieten sich an. Die Mittelschule in Jurbarkas besuchen etwa 900 Schülerinnen und Schüler, die Deutsch als erste oder zweite Fremdsprache lernen. Das Interesse auf litauischer Seite ist sowohl bei den Schülerinnen und Schülern als auch bei den Lehrerinnen und Lehrern riesengroß, zumal das Land gerade erst der Europäischen Union beigetreten ist. Im Juni sowie im September 2004 haben die ersten, sehr intensiven und interessanten Austauschprogramme mit 22 Schülerinnen und Schülern stattgefunden. Ende Juni 2005 fand in Haltern am See ein 10tägiger Austausch mit etwa 25 Schülern und Schülerinnen unseres Gymnasiums und der Naujamiestis Mittelschule mit einem Besuch der Bildungsstätte des Gesamteuropäischen Studienwerkes e.V. in Vlotho sowie mit Unterrichtshospitationen und Ausflügen statt. Der Gegenbesuch in Jurbarkas erfolgte im September 2005 und umfasste 10 Tage. Als Verkehrsmittel wurden Busse und eine Ostseefähre von Kiel nach Klaipeda genutzt. Der Austausch 2005 stand unter dem Motto: "Unser Europa: Wir feiern 100 Jahre Römische Verträge", so dass verschiedene Veranstaltungen und Veröffentlichungen zu diesem Thema durchgeführt wurden. Für 2006 sollen Mittel aus dem Comenius-Programm der EU beantragt werden, die Federführung übernehmen die Litauer. In einem solchen Schüleraustausch sehen wir die Möglichkeit für junge Menschen, Kontakte mit Gleichaltrigen eines sehr jungen, aufstrebenden, interessierten und weltoffenen Staates zu knüpfen, der bisher touristisch noch wenig erschlossen ist und damit viel Neues bietet. Sie erhalten Einblicke in die jeweils andere Kultur, die Lebensgewohnheiten und die sozialen Unterschiede und lernen eine gänzlich andere europäische Sprache kennen. Wir hoffen, auch in Zukunft diesen Austausch beibehalten zu können, wenn durch die Schulzeitverkürzung eine Konzentration mehrerer Programme auf die Oberstufe nicht zu vermeiden sein wird. |
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