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JOSEPH-KÖNIG-GYMNASIUM |
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Methodenkompetenz fördern ALF und Methodentage am Joseph-König-Gymnasium
Inhalt
1 Bedeutung der
Methodenkompetenz
2 ALF und Methodentage am
Josef-König-Gymnasium
2.1 ALF (Allgemeine Arbeits- und
Lernformen)
2.2 Methodentage in den
Jahrgangsstufen 5, 6, 7 und 8
2.2.1 Methodentage in der
Jahrgangsstufe 5
durchgeführt. Insbesondere die ersten beiden Methodentage sollen die Kinder darin unterstützen, den Übergang von der Grundschule zum Gymnasium leichter zu bewältigen und sich mit den angebotenen Tipps und Hilfestellungen an die neuen Anforderungen anzupassen. Sie sollen in die Lage versetzt werden, sich den komplexeren und umfangreichen Aufgabenstellungen gelassener und sicherer zu stellen und Hilfestellungen für eine ökonomische Arbeitsweise bekommen. So werden Fragen der Zeitplanung, der Reihenfolge der zu erledigenden Arbeiten, die Förderung der Konzentration, Entspannungspausen, die mentale Einstellung zur Arbeit und zum eigenen Leistungsvermögen, die Funktion des Übens und Wiederholens, die Spickzettelmethode oder auch die Portionierung des Stoffes thematisiert. Mit dem Thema „Mindmapping“ lernen die Kinder eine Methode kennen, wie sie eine Thematik zusammenfassen und strukturieren können. Sie können erkennen, warum diese Methode die Behaltensleistung deutlich fördert. Sie lernen die Merkmale einer Mindmap kennen und üben deren Anwendung ein.
Bei den beiden letzten Methodentagen mit
dem Titel „Effektiv Lernen I und II“ im fünften Schuljahr geht es um
Techniken und Methoden eines (noch) erfolgreicheren Lernens. Im ersten
Teil erfahren die Schülerinnen und Schüler durch eigene Anschauung, dass
Lernen mit mehreren Sinnen und Lernwegen sowie das kooperative Lernen
erheblich effektiver sind, also die Behaltensleistung des Gelernten sehr
viel größer ist. Denn zum einen dient die Aktivierung verschiedener
Hirnareale der vielfältigen Verknüpfung von Informationen im Gehirn. Zum
anderen ist ein Austausch über ein Stoffgebiet oder eine Problemstellung
unmittelbar lernwirksam, da er die kognitive Durchdringung des
Lernstoffes vertieft: Er stellt einen aktiven Prozess dar, dient der
Wiederholung, schult die kommunikativen Fähigkeiten, unterstützt die
Strukturierung der Gedanken, vertieft die eigenen Erkenntnisse und
berücksichtigt, dass Lernen einen kognitiven Konflikt voraussetzt, der
sich in der Auseinandersetzung mit anderen oftmals ergibt. Im zweiten
Teil lernen die Schülerinnen und Schüler ergänzend verschiedene Lern-
und Übungsformen für das eigenständige Arbeiten kennen, mit denen immer
auch verschiedene Sinne angesprochen werden und die das Lernen alleine
sowie in Kooperation ermöglichen.
2.2.2 Methodentage in der
Jahrgangsstufe 6
durchgeführt. Die ersten beiden Methodentage ergänzen sich gegenseitig und dienen der Texterschließung und dem Leseverständnis bzw. der Informationsentnahme aus Texten und haben insofern ebenfalls fächerübergreifende Relevanz. Thematisiert wird aber nicht nur die Texterarbeitung durch Markierungen, Textstrukturierung und die Sechs-Gang-Lesetechnik, sondern auch die sich anschließende Informationsverarbeitung in Form von Tabellen, Grafiken, Mindmaps oder anderen Abbildungen. Auch das dritte Methodentraining in der sechsten Klasse steht in enger thematischer Beziehung zu den vorausgehenden Themen. Denn der Schwerpunkt dieses Methodentages liegt in der Umformung verschiedener kontinuierlicher und diskontinuierlicher Texte in Mindmaps. Da die Mindmapregeln zu diesem Zeitpunkt hinlänglich bekannt sind, kann diese höhere Abstraktionsstufe erfolgreich bewältigt werden. Eine Mindmap nutzt und integriert die Fähigkeiten beider Gehirnhälften, einerseits die visuelle Vorstellung (eher rechte Hirnhälfte) und andererseits Sprache, Analyse und Logik (eher linke Hirnhälfte), und verschafft einen strukturierten Überblick über ein Stoffgebiet. In diesem Sinne ist die Transformation in eine Mindmap ein aktiver Lernprozess, der grundlegende lernbiologische Gesetzmäßigkeiten berücksichtigt und daher sehr nachhaltig ist.
Den Abschluss der Methodentage in der
sechsten Klasse bildet der Methodentag zum Thema „Visualisieren mithilfe
von Diagrammen“. Dieses Methodentraining ist eng an eine
Unterrichtsreihe des Mathematikunterrichtes angegliedert. Thema dieser
Unterrichtsreihe ist eine Einführung in die Statistik und der Umgang mit
Visualisierungsmöglichkeiten statistischer Erhebungen wie etwa durch
Kreis- oder Balkendiagramme. Im Methodentraining werden diese Kenntnisse
fächerübergreifend erweitert, z. B. durch die Zeitleiste oder
Fließdiagramme als Visualisierungstechniken, und im Hinblick auf ihre
Einsatzmöglichkeiten hin überprüft. Dabei erlernen die Kinder sowohl die
Auswertung als auch die selbständige Erstellung von passenden,
sinnvollen Diagrammen. Durch den systematischen Überblick über die
Merkmale und Leistungen der verschiedenen Visualisierungstechniken
werden die Schülerinnen und Schüler befähigt, anwendungsbezogen und
produktiv mit verschiedenen Diagrammen umzugehen und sie für ihre Zwecke
zu nutzen.
2.2.3 Methodentage in der
Jahrgangsstufe 7
im Zuge der Methodentage behandelt. Verbindende Glieder dieser Methodentage sind zum einen die selbständige Recherche und Informationsauswahl aus unterschiedlichsten Quellen, zum anderen aber gleichzeitig auch der Umgang mit den neuen Medien. Beim Nachschlagen in verschiedenen Nachschlagewerken in Buchform lernen die Kinder die verschiedenen Nachschlagewerke kennen und werden geschult im gezielten Suchen nach verschiedenen Informationen. Die Technik des Nachschlagens wird intensiv eingeübt. Da bei der Suche nach Informationen aber das Internet nicht mehr wegzudenken ist, gilt der gezielten und außerdem kritischen Suche nach geeigneten Informationen in diesem nahezu grenzenlosen Medium der Schwerpunkt des zweiten Methodentrainings in der siebten Klasse. Die Schülerinnen und Schüler lernen grundlegende Begriffe und Zusammenhänge des Internets im Allgemeinen kennen, üben Techniken des gezielten und ökonomischen Suchens in Suchmaschinen ein und erfahren, dass zahlreiche Internetseiten interessegeleitet sind und daher grundsätzlich kritisch beurteilt werden müssen. Sie lernen Aspekte einer kritischen Bewertung von Internetseiten kennen. Um gefundene Informationen in einer angemessenen Form darstellen oder andere Texte in ansprechender Weise gestalten zu können, gilt das dritte Methodentraining den Möglichkeiten der Textverarbeitung. Unter Berücksichtigung der Vorkenntnisse jedes einzelnen sowie des individuellen Lerntempos haben die Schülerinnen und Schüler hier die Möglichkeit von grundlegenden Fertigkeiten für die Textgestaltung bis hin zu besonderen Funktionen wie etwa der Textgestaltung mit Bildern oder der Erstellung von Formatvorlagen alles kennen zu lernen und einzuüben, was für die Textgestaltung von Bedeutung ist. Einige grundlegende Fertigkeiten sind beispielsweise das Einrichten der Symbolleisten oder das Speichern von Daten, die Nutzung von Steuerzeichen, Absätze und Zeilenabstand, Schriftarten, aber auch anspruchsvollere Techniken wie der Umgang mit Tabellen.
Den Abschluss der Methodentage in der
Jahrgangsstufe 7 bildet ein Methodentag zum Thema „Sicherheit im
Internet“. Hier lernen die Kinder die zahlreichen Gefahren, die im
Internet lauern, kennen sowie Maßnahmen, sich davor zu schützen. Dabei
werden zahlreiche Aspekte thematisiert, angefangen vom Schutz vor Viren,
Trojanern etc. über versteckte Kosten auf Internetseiten, gesetzliche
Regeln für Vertragsabschlüsse, jugendgefährdende Inhalte,
datenrechtliche Fragen bis hin zum Mobbing im Internet, insbesondere im
Zusammenhang mit der Nutzung von Chatrooms. Auf der Frage nach den
Gefahren, die sich durch die Nutzung von Chatrooms ergeben, liegt ein
Schwerpunkt dieses Methodentages.
2.2.4 Methodentage in der
Jahrgangsstufe 8
im Zuge der Methodentage behandelt. In der achten Klasse liegt der Schwerpunkt des Methodentrainings in besonderer Weise auf der selbständigen Erarbeitung neuer Kenntnisse sowie deren Darstellung und Vermittlung. Hierbei soll die Nutzung der neuen Medien selbstverständlich berücksichtigt werden. Die in der siebten Klasse erworbenen Kenntnisse dazu werden vertieft und erweitert. Das Lernprogramm zur Textverarbeitung stellt erneut die Grundlage des ersten Methodentrainings in diesem Jahrgang dar. Die in der siebten Klasse erworbenen Kenntnisse werden reaktiviert durch kleine Tests und Wiederholungen und weitere vertiefende Aspekte, z. B. das automatische Inhaltsverzeichnis. die Nutzung der Silbentrennungsfunktion bzw. Thesaurus, kommen hinzu. Das zweite Methodentraining beschäftigt sich mit der Ausarbeitung von Referaten. Das heißt, es bildet mit den Themen Recherchieren und Präsentieren eine Einheit, die in ihrer Gesamtheit, die Schülerinnen und Schüler schulen und befähigen sollen, sich ein Thema selbständig in allen Phasen des Arbeitsprozesses, von der Themenfindung bis zur Präsentation vor einer Gruppe, in Form eines Referates zu erarbeiten. Konkret geht es bei diesem Methodentraining also darum, das gefundene Material auszuwerten, sich einen Überblick zu verschaffen, das Thema einzugrenzen und zu strukturieren und schließlich konkret für die Adressatengruppe und den thematischen Gesamtzusammenhang auszuarbeiten. Damit das so erarbeitete Wissen nun auch für andere fruchtbar werden kann, wird der Präsentation ein gesondertes Methodentraining gewidmet. Die Jugendlichen sollen erkennen, dass auch die Vermittlung von Wissen einer Vorbereitung bedarf und geeignete Präsentationsformen sorgfältig ausgewählt werden müssen, damit der vermittelte Stoff von den Mitschülerinnen und Mitschülern verstanden und behalten werden kann. Sie erfahren, dass die Vorbereitung eines Referates nicht mit der Ausarbeitung des Themas abgeschlossen ist. Im Einzelnen geht es um den Aufbau einer Präsentation, ums Zeitmanagement, um verschiedene Präsentationsmedien wie z. B. um Plakat- und Foliengestaltung, um ein Handout, den Umgang mit Lampenfieber, um Körpersprache, Feedback-Methoden, Hilfsmittel für den Vortrag oder auch die Möglichkeiten und Chancen eines kreativen Referateinstiegs.
Bei dem Methodentraining
„Tabellenkalkulation“ lernen die Jugendlichen das Programm „Excel“ zur
Tabellenkalkulation in seinen vielfältigen Funktionen und
Anwendungsmöglichkeiten kennen. Sie können die hier erworbenen
Kenntnisse ebenfalls für ihre Präsentation nutzen. Zudem stellt dieses
Methodentraining eine Ergänzung zum Methodentraining „Visualisieren“ in
der Klasse 6 sowie eine Erweiterung der bereits im Mathematikunterricht
erworbenen Kenntnisse des Programms dar, insofern sie auch andere als
mathematische Anwendungsbereiche kennen lernen und feststellen können,
dass die Arbeit mit Excel auch in alltäglichen Lebenszusammenhängen
hilfreich sein kann.
2.2.5
Methodentag in der
Jahrgangsstufe 11
im Zuge des Methodentrainings behandelt.
Dieses Methodentraining findet außerhalb
der Schule in den Räumen einer größeren Stadtbücherei in der Umgebung
Halterns statt.
3 Konzept zur Förderung der
Nachhaltigkeit
4 Fortführung des
Methodentrainings |
Ansprechpartnerin:
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