JOSEPH-KÖNIG-GYMNASIUM
EUROPASCHULE MIT ENGLISCH-BILINGUALEM ZWEIG


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CHEMIE

Dezember 2007
Honigbienen im Labor
Die Differenzierungskurse Chemie der 10. Klassen besuchten
das Schülerlabor der Ruhr-Universität Bochum


„Schutzbrille auf, sonst fliegst du raus!“, sagte R. Wieczorek der uns, 23 Schüler und Schülerinnen des Joseph-König-Gymnasiums, durch den heutigen Tag in dem Schülerlabor der Ruhruniversität Bochum begleitete.
Nach einer kurzen Sicherheitsbelehrung wurde der mühsame Weg der Honiggewinnung durch Bienen sehr anschaulich demonstriert. Für ein 500 g Glas Honig muss eine Honigbiene 1,6 Millionen Blüten besuchen. Doch so viele Bienen, wie wir Honig benötigen, gibt es nicht. So muss Honig, der hauptsächliche aus Glucose und Fructose besteht, künstlich hergestellt werden. Diesen Weg vollzogen wir nun experimentell im Labor nach unter dem Thema: „Die

Invertase – fleißig wie die Biene“. Es fing
an mit dem Nachweis von Glucose und Fructose. Auf diesen Vorkenntnissen auf- bauend gelangten wir von der Isolierung der Invertase, dem Enzym zur Spaltung von Rübenzucker  in Glucose und Fructose,
zur Herstellung von künstlichem Honig.
Ein alternativer Weg: man erhitzt Zucker mit Zitronensäurelösung und schon ist der gelblich süße Brotaufstrich fertig. Wir haben an diesem Tag den mühsamen Weg der Honigherstellung hautnah miterlebt und haben vor Bienen den allergrößten Respekt.