
Für den P4-Abiturkurs der Q1 ging es direkt dorthin, wo Sportstudierende ins Schwitzen kommen: in Praxisseminare, Sporthallen, ins Bewegungslabor OpenLab des Fachbereichs und natürlich in die Mensa DaVinci direkt am Leonardo-Campus. Einen Tag lang hieß es Hochschulluft schnuppern – und zwar mitten im echten Studienalltag.
Dass ein Sportstudium weit mehr ist als Ballspiele und Joggingrunden, wurde schnell deutlich. Der Kurs erhielt Einblick in den Campus des Fachbereichs, durfte die Sportstätten begehen, konnte im Labor eine leistungsdiagnostische Untersuchung miterleben und erhielt spannende Einblicke in die sportwissenschaftliche Arbeit. Hier wurde sichtbar, wie eng Training, Wissenschaft und moderne Diagnostik miteinander verbunden sind.
Noch spannender wurde es, als die Schülerinnen und Schüler selbst Teil universitärer Lehrveranstaltungen wurden. Im Seminar „Gymnastik/Tanz“ ging es bei Thema Contemporary Dance um Bewegungsgefühl, Kreativität und Koordination, wobei sich schnell zeigte: Auch Studierende müssen üben – und manchmal klappt eine Bewegung eben erst im dritten oder vierten Anlauf. Anschließend stand im Turnseminar die methodische Übungsreihe zur Schulternackenrolle auf dem Programm. Neben der Bewegung konnten sich hier sowohl Studierende wie auch SchülerInnen in der Hilfestellung bewähren.
Zwischendurch wurde natürlich auch – mit Erfolg – die Mensa getestet. Schließlich gehören nicht nur Seminare und Sporthallen zum Campusleben, sondern auch eine gute Stärkung.
Ein besonderes Highlight war der Austausch mit Dr. Christiane Bohn. Sie betreut unter anderem die Ausbildung der Grundschullehramtsstudierenden im Fach Sport – und genau in diesen Seminaren durfte unser Kurs hospitieren. Für zwei Schülerinnen und Schüler kam dieser Einblick wie gerufen, denn beide überlegen, später selbst Sport auf Grundschullehramt zu studieren. Authentischer kann Studienorientierung kaum sein.
Der Besuch hat eindrucksvoll gezeigt, wie praxisnah, vielseitig und abwechslungsreich ein Sportstudium sein kann. Und wer weiß: Vielleicht war dieser Tag für einige nicht nur ein Ausflug nach Münster, sondern bereits ein kleiner Blick in die eigene Zukunft.













