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„Bücher lesen heißt wandern gehen in fremde Welten,

aus den Stuben, über die Sterne.“ (Jean Paul)

Es ist eine wichtige Aufgabe des Deutschunterrichts, den Schülerinnen und Schülern den Zugang zur Welt der Literatur, der Sach- und Gebrauchstexte und der Medien zu eröffnen. Durch die kritische Auseinandersetzung mit Literatur, Sachtexten, Theater und Film sowie Print- und elektronischen Medien durch Analyse, Interpretation und Gestaltung werden Schülerinnen und Schüler in das kulturelle Leben eingebunden und erwerben kulturelle sowie ästhetische Kompetenz.

Die Begegnung und Auseinandersetzung mit Literatur soll Leseinteresse wie Lesevergnügen wecken und zur Lektüre von Literatur anregen. Sie ermöglicht es, Grundmuster menschlicher Erfahrungen kennen zu lernen und trägt dazu bei, eigene Positionen und Werthaltungen zu entwickeln. Über den Unterricht hinaus werden Leseinteresse und Spaß an Literatur durch regelmäßige Theaterbesuche, durch die eigene Inszenierung von Theaterstücken in Literaturkursen und unserer Theater-AG sowie durch die Schulbibliothek „JoGys Leseparadies“ und die regelmäßige Teilnahme der Schule am Vorlesewettbewerb gefördert.

Um Sach- und Gebrauchstexte zu verstehen, ihnen Informationen zu entnehmen, die Wirkungsweisen von Medien zu kennen und einzuschätzen, d. h. Lesekompetenz zu entwickeln, stellt der Deutschunterricht das methodische Instrumentarium, die erforderlichen Kenntnisse, Strategien und Arbeitstechniken zur Verfügung. In diesem Zusammenhang stellt beispielsweise das Zeitungsprojekt „schulticker“, das alle achten Jahrgangsstufen durchführen, einen Schwerpunkt der Medienerziehung dar.

Deutschunterricht ist natürlich auch Sprachunterricht. Zu einem bewussten Umgang mit der Sprache gehört die Reflexion über die Sprache, über ihre Strukturen, Regeln und Besonderheiten. Die individuelle Rechtschreibförderung in der Erprobungsstufe leistet hier einen fächerübergreifend bedeutsamen Beitrag. Die Schülerinnen und Schüler sollen zudem ihre Ausdrucks- und Verständigungsfähigkeit weiterentwickeln und normgerecht sprechen und schreiben können. Sie werden darin geschult, ihre Sprache schriftlich und mündlich bewusst und differenziert zu gebrauchen, um sach-, situations- und adressatengerecht handeln und die Wirkung der Sprache einschätzen zu können. Gerade die sprachliche Kompetenz ist eng mit der Entfaltung und Entwicklung der Persönlichkeit der Schülerinnen und Schüler verknüpft. Die Entwicklung ihrer sprachlichen Kompetenz ermöglicht es ihnen, im Kontext von Verstehen und Sich-Verständigen zu urteilen und an der Gestaltung von Wirklichkeit teilzuhaben.

Durch die Integration gestalterischer Prozesse in die Unterrichtsvorhaben werden die kreativen Anlagen der Schülerinnen und Schüler entwickelt, genutzt und gefördert. Diese erfolgt sowohl in Prozessen des kreativen Schreibens als auch im szenischen Spiel oder der medialen Gestaltung von Unterrichtsgegenständen.

Da die Themen und Gegenstände des Deutschunterrichtes die fachspezifischen Grenzen grundsätzlich überschreiten, bietet es sich häufig an, Bezüge zu anderen Fächern herzustellen. In verschiedenen Unterrichtsvorhaben werden daher fächerübergreifende Aspekte berücksichtigt.

 

Curriculum (G9)

(gültig für alle Schülerinnen und Schüler, die ab dem Schuljahr 2018/19 in die Klasse 5 gewechselt sind)

Schulinternes Curriculum Deutsch (G9) (Klassen 5 und 6)

 

Curricula (G8) (auslaufend)

(gültig für alle Schülerinnen und Schüler, die vor dem Schuljahr 2018/19 in die Klasse 5 gewechselt sind)

Schulinternes Curriculum Deutsch (Sek. I)

Schulinternes Curriculum Deutsch (Sek. II)

 

Anleitungen

Analyse eines lyrischen Textes

Analyse eines Sachtextes

Analyse eines epischen Textes

Analyse eines dramatischen Textes

Materialgestütztes Schreiben eines Sachtextes

 

Weitere Dokumente

Grundsätze der Leistungsbewertung Deutsch (Sek. I u. II)

Bewertung der Facharbeit im Fach Deutsch

(Stand: 07.03.2020)