23 Teilnehmer des Wahlpflichtfaches Kunst (Klasse 9) gestalteten kreative Kleider aus Papier unter der Leitung von Kunstlehrerin Maria Berkel.

Angelehnt an die Künstler Henri Matisse und Roy Lichtenstein haben die Schüler des Gymnasiums kreative Kleider aus Papier gestaltet. Bei der Ausstellungseröffnung im Modehaus Heckmann haben Sie erzählt, wovon sie sich inspirieren ließen.

Halterner Zeitung, 19.04.2018, von Patrick Radtke

(Sämtliche Fotos von Patrick Radtke)

1 Schmetterlinge als neue Interpretation

„Für die Farbauswahl haben wir uns an einem Bild von Henri Matisse orientiert und Tonpapier benutzt. Die Formen sind typisch für ihn. Die Schmetterlinge am Dekolleté sind unsere eigene neue Interpretation“, sagt Frederike Schmeling aus der Jahrgangsstufe 9.

 

 

2 Aufgefrischt durch Rosen

„Wir wollen ein luftiges Sommerkleid entwerfen. Eine Rosensorte ist nach Henri Matisse benannt. Das haben wir aufgegriffen und dadurch das ganze Kleid etwas aufgefrischt. Durch die Schlitze im Rock schimmert eine weitere Arbeit von ihm“, so Jette Brambrink.

 

 

3 Pop-Art durch Sprechblasen

„Roy Lichtenstein hat viel mit Pop-Art gearbeitet, an der wir erinnern wollten. Deswegen haben wir auch die bunten Sprechblasen aufgegriffen und integriert“, beschreibt Finn Siebe den Entwurf. 

 

 

 

4 Ausgefallen und verspielt

„Die Farben Blau und Gelb sollen Kontraste bilden. Dazu hat uns Roy Lichtenstein inspiriert, der selbst auch viel mit Comics gearbeitet hat. Wir wollten das Kleid ausgefallen und verspielt gestalten, denn auch Lichtenstein hat mit diesen Reizen gespielt“, so Jana Fridag.

 

 

5 Eine Liebesgeschichte

„Wir wollten eine Liebesgeschichte mit dem Kleid erzählen. Das fanden wir aufregend. Das Oberteil ist schlicht gehalten, damit es dem Rock nicht die Schau stiehlt. Benutzt haben wir für den Rock ganz normales Druckerpapier. Beim Oberteil wurde viel mit Kleister gearbeitet,“ sagt Marie Sommerfeld.

 

 

6 Peppig und modern

„Henri Matisse hat immer wieder Blätter mit in seine Bilder aufgenommen. Daran haben wir uns orientiert, uns inspirieren lassen und wollten durch sie eine 3D-Optik erzeugen. Die Blätter sind etwas eckig geschnitten, damit es peppiger und moderner aussieht“, sagt Sophie Brinkert.

 

 

 

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